Mi & Mu

Ein Staatsakt


Es gab einen Staatsakt!

Einen Staatsakt, der für Mi und Mu und ebenso für alle anderen geladenen Gäste längst überfällig
war.
Einen Staatsakt, der für alle Opfer, die er würdigte, zu spät kam: vor zwei Jahren starb Rudolf Brazda, der letzte Homosexuelle, der die KZ der Nazis überlebt hatte. Am 26. Juni 2013 wäre er 100 Jahre alt geworden.
Einen Staatsakt, von dessen Inhalt man bisher anscheinend meinte, man solle doch aus dieser Angelegenheit keinen Staatsakt machen. Es war in unserem Bundesstaat der erste dieser Art. Im geschichtsträchtigen Deutschen Nationaltheater in Weimar gedachte der Freistaat Thüringen anlässlich des 100. Geburtstags Rudolf Brazdas den Opfern des Nationalsozialismus und mit diesem Staatsakt insbesondere der zigtausenden homosexuellen Opfer.
Einen Staatsakt, der berührte.
Einen Staatsakt, der Mut machte.

Es gab einen Staatsakt! Hat das jemand mitbekommen!?

Hier Professor Dr. Volkhard Knigges Rede zum Gedenkakt. Er ist Leiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

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Deutsches Nationaltheater Weimar

20130625-231503.jpgRudolf Brazda

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Gäste

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Street Art in Weimar

Dieser Beitrag wurde am 25. Juni 2013 um 11:21 pm veröffentlicht. Er wurde unter Art, Gay, Geschichte, Graffiti, Human Rights, Menschenrechte, Streetart, Theater, Uncategorized, Weimar abgelegt und ist mit , , , , , , , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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